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Fonds
Reichsbankhauptstelle Leipzig mit Nebenstellen
- Title
- Reichsbankhauptstelle Leipzig mit Nebenstellen
- Description
- Durch ein Bankgesetz in Verbindung mit dem Reichsbankstatut vom Frühjahr 1875 wurde mit Wirkung vom 1. Jan. 1876 die Reichsbank mit Hauptsitz in Berlin errichtet. Sie fungierte als Nachfolgeinstitut der Preußischen Bank. Ihre Aufgabe bestand in der Regelung des staatlichen Geldumlaufs, der Erleichterung der Zahlungsausgleiche sowie der Nutzbarmachung freien Kapitals. Für die Realisierung wurden in allen Bundesstaaten Zweiganstalten eingerichtet. Besonders an Bankenplätzen wurden Reichsbankhauptstellen bzw. Reichsbankstellen errichtet. Die Reichsbankhauptstelle Leipzig ging unmittelbar aus der im Juli 1875 eingerichteten Filiale der Preußischen Bank hervor. Der Geschäftsbezirk erstreckte sich ursprünglich auf die Stadt Leipzig, die Amtshauptmannschaften Borna, Grimma, Leipzig und Oschatz sowie auf die Döbelner Gerichtsbezirke Döbeln, Leisnig und Roßwein. Erst nach der Jahrhundertwende kam es auch zur Errichtung von Nebenstellen in den genannten Amtshauptmannschaften eingerichtet. - Unmittelbar nach dem Einrücken der sowjetischen Armee wurden die Banken zur Aufgabe ihrer Tätigkeit veranlaßt. Im Juli 1945 erfolgte die Umwandlung der Reichsbankhauptstelle zur Stadtbank Leipzig. Nur einen Monat später wurde sie im Zuge der Verordnung über die Gründung der Sächsischen Landesbank geschlossen und durch die Zweiganstalt Leipzig der Sächsichen Landesbank abgewickelt.
- Is Part Of
- Sächsisches Staatsarchiv Leipzig
- Identifier
- QGJ.v4.C00039.I01224
- contains
- Umfang des Bestandes: 83 lfm, (1852-) 1876-1946