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Rep. I Gottfried Lindner AG, Waggonfabrik Ammendorf
- Title
- Rep. I Gottfried Lindner AG, Waggonfabrik Ammendorf
- Description
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Die 1905 gebildete Aktiengesellschaft geht ursprünglich auf einen 1823 von Gottfried Lindner in Halle gegründeten Handwerksbetrieb zur Herstellung von Täschnerwaren, Sätteln und Geschirren zurück. Bereits 1825 begann Lindner mit dem Bau von Kutschwagen. 1889 begann die Herstellung von Straßenbahnen für den Pferdebetrieb. Nach einem Großbrand auf dem Fabrikgelände 1899 wurde der Firmensitz nach Ammendorf bei Halle verlegt. Die Firma erhielt 1895 die Rechtsform der oHG, 1903 der GmbH. Die Produktionspalette wurde ständig erweitert und umfaßte Schienen- und Straßenfahrzeuge aller Art, Aufbauten auf Fahrzeugen und Landmaschinen. Nach der Jahrhundertwende wurden die Pferdefuhrwerke von Autokarossen und Güterwaggons abgelöst. Im Laufe der zwanziger Jahre entwickelte sich die G. Lindner AG zum größten Karosseriebetrieb Deutschlands. Während des ersten und in Vorbereitung und während des zweiten Weltkrieges erfolgte die Reduzierung der zivilen Produktion zugunsten der Herstellung von Militärfahrzeugen und entsprechendem Zubehör. Durch die Erlangung umfangreicher Rüstungsaufträge konnte das Werk in großem Umfang expandieren und errichtete Niederlassungen in Berlin, Gaggenau, Nürnberg, Dresden, Köln und Königsberg. Nach Kriegsende wurde der Betrieb enteignet und in eine SAG umgewandelt. Am 1. Mai 1952 erfolgte seine Übergabe in Volkseigentum.
/ Nur ein geringer Teil der Unterlagen der Gottfried Lindner AG ist überliefert. Sie wurden zunächst im Verwaltungsarchiv des Rechtsnachfolgers, des VEB Waggonbau Ammendorf, verwahrt und bearbeitet. 1977 erfolgte die Übergabe an das Staatsarchiv Magdeburg.
/ Findhilfsmittel: Findkartei - Is Part Of
- Landesarchiv Merseburg
- Temporal Coverage
- 1945
- 1893
- Identifier
- QGJ.v3.C00015.S00070.I00824
- contains
- Umfang des Bestandes: 4 lfm
Linked resources
v3:: 6433:: Rep. I Gottfried Lindner AG, Nr. 248
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