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Pr.Br.Rep. 23 C Niederlausitzische Stände
- Title
- Pr.Br.Rep. 23 C Niederlausitzische Stände
- Description
-
Die Herausbildung der niederlausitzischen Stände erfolgte im 15. Jh. In die Kurien der Prälaten (bis zur Reformation), Herren (Besitzer der großen Adelsherrschaften), Ritter und Städte gegliedert, traten sie in den Landtagen zusammen, die ab dem 16. Jh. meist in Lübben tagten. Ihr Aufgabenkreis erweiterte sich auf Grund ihres Steuerbewilligungsrechts und der Schwäche der Landesherren ständig. Seit dem 16. Jh. erlangten sie maßgebenden Einfluß auf die Besetzung der obersten Beamtenstellen, es bildete sich eine ständische Verwaltung heraus. Höhepunkt der ständischen Macht in der Niederlausitz war das 18. Jh. Nach dem Übergang der Niederlausitz an Preußen 1815 verloren die Stände den größten Teil ihrer staatlichen Funktionen. 1823 als Kommunalstände umgestaltet, bildeten das Armen- und Kreditwesen die Aufgabenschwerpunkte. Die Provinzialordnung von 1875 entzog ihnen das Landarmenwesen. Mit bestimmten Aufgaben auf dem Gebiet des Kreditwesens und der Kultur existierten die Kommunalstände der Niederlausitz aber im Gegensatz zu den kur- und neumärkischen Kommunalständen bis 1945 fort.
/ Findhilfsmittel: Findkartei - Is Part Of
- Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam
- Temporal Coverage
- 1945
- 1231
- Identifier
- QGJ.v3.C00009.S00004.I00300
- contains
- Umfang des Bestandes: 238,00 lfm
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