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Fonds
Rep. 163 (M) Tresorakten und -rechnungen
- Title
- Rep. 163 (M) Tresorakten und -rechnungen
- Description
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Der von König Friedrich Wilhelm I. eingerichtete Staatsschatz rekrutierte sich vor allem aus den Überschüssen der 1713 gebildeten Generaldomänenkasse, in die die Einkünfte aus den Domänen und Regalien flossen. Darüber hinaus erhielt er auch Überweisungen aus der 1713 geschaffenen Generalkriegskasse. Der Tresor oblag der persönlichen Oberaufsicht Friedrich Wilhelms I. und seines Nachfolgers und wurde von ihnen mit Hilfe weniger Beamter verwaltet.
/ Mit dem Staatsschatz wurden die beiden ersten schlesischen Kriege und der Siebenjährige Krieg finanziert. Als der Tresor 1759 erschöpft war, wurde er in den folgenden Kriegsjahren aus den Kontributionen, die Sachsen auferlegt worden waren, und auf dem Wege der Ausprägung unterwertiger Münzen durch jüdische Münzentrepreneurs wieder aufgefüllt. Nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges gelang es, dem Tresor wieder Überschüsse aus den beiden großen Zentralkassen zuzuweisen, so daß Friedrich II., der von seinem Vater einen Staatsschatz von 8,5 Millionen Rtlr. übernommen hatte, seinem Sohn mehr als 50 Millionen Rtlr. überlassen konnte.
/ Die Akten über die Verwaltung des Staatsschatzes weisen Lücken auf.
/ Der Bestand enthält lediglich drei Akten über Juden. Die Bände betreffen die Ausmünzung unterwertigen Geldes durch die Münzunternehmer Ephraim & Söhne, Moses Isaac und Daniel Itzig während des Siebenjährigen Krieges.
/ Findhilfsmittel: Findbuch, 1 Bd., 1898, mit Ergänzungen von 1910 und 1929
/ Siehe auch: Rep. 96 Geheimes Zivilkabinett, ältere Periode (1713-1786), Nr. 408 D - 409 D Münzsachen - Temporal Coverage
- 1806
- 1713
- Identifier
- QGJ.v2.C00002.I00084
- contains
- Umfang des Bestandes: 13 lfm
- Umfang der Juden betreffenden Akten: 3 Bde., 1758-1764