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(Abt. 26) Manufaktur- und Kommerzkollegium
- Title
- (Abt. 26) Manufaktur- und Kommerzkollegium
- Description
-
Im Jahre 1767 wurde innerhalb des 1740 errichteten Fabrikendepartements des Generaldirektoriums als beratendes Gremium eine Manufakturkommission eingerichtet. Ihr standen ein Geheimer Oberfinanzrat des Fabrikendepartements als Direktor und der Berliner Stadtpräsident als sein Stellvertreter vor. Der Kommission gehörten der Fabrikendirektor und Fabrikanten als Experten und Berater an.
/ Im Jahre 1787 wurde die Manufakturkommission in das Manufaktur- und Kommerzkollegium umgewandelt, das am 26. Sept. 1788 eine Instruktion erhielt. Dem Kollegium standen der Stadtpräsident von Berlin und zwei Geheime Finanzräte des Fabriken- und Kommerzdepartements vor. Beigeordnet waren zwei Kaufleute als Kommerzienräte sowie zwei weitere Kaufleute bzw. Fabrikanten als Assessoren. Von 1793 bis 1797 übte der Unternehmer David Friedlaender das Amt eines Assessors aus.
/ Der Bestand enthält vor allem Unterlagen über die Errichtung und staatliche Unterstützung von Fabriken und Manufakturen sowie über die Förderung des Absatzes von Waren, besonders von Textilien, im Ausland. Zu erwähnen sind ferner Quellen über die Gewährung von Bonifikationsgeldern (Prämien) an jüdische Kaufleute und Fabrikanten für den Export von Waren.
/ Findhilfsmittel: Findbuch, 1 Bd., 1890/91
/ Siehe auch: Generaldirektorium: Fabrikendepartement, Generalakzise- und Zolldepartement - Temporal Coverage
- 1810
- 1767
- Identifier
- QGJ.v2.C00001.I00076
- contains
- Umfang des Bestandes: 21 lfm
- Umfang der Juden betreffenden Akten: 147 Bde., 1781-1809
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