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Rep. 32 (M) Fürstentum Minden
- Title
- Rep. 32 (M) Fürstentum Minden
- Description
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Das Hochstift Minden gelangte durch die Beschlüsse des Westfälischen Friedens von 1648 an Brandenburg, das es in ein weltliches Fürstentum umwandelte.
/ Im Jahre 1719 wurde das kleine Territorium verwaltungsmäßig mit der Grafschaft Ravensberg vereinigt. Als Mittelbehörde fungierte die dem Geheimen Rat bzw. dem Justiz- und geistlichen Departement unterstellte Regierung in Minden.
/ Der Bestand enthält zahlreiche Quellen über Juden, darunter die Erteilung von Schutzbriefen und Konzessionen, die Einziehung der Schutzgelder und anderer Abgaben, den "Befehlshaber" der Juden in den Fürstentümern Minden und Halberstadt Berend Levi, und die Ernennung von Beamten in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zur Beaufsichtigung der Mindener Juden. Zu erwähnen sind ferner Bestätigungen der Rabbiner und der öffentlichen Bediensteten und Angelegenheiten des Kultus. Hervorzuheben sind auch Quellen über die Aufforderung an die Mindener auf dem Lande lebenden Juden, sich in die Städte zu begeben, sowie über die Ausweisung unvergleiteter Juden. Schließlich sei noch auf Vorgänge über die Streitigkeiten mit dem Rat der Stadt Minden über die Ausübung der Jurisdiktion über die Juden hingewiesen. Im Bestand befindet sich auch eine Übersicht über die Anzahl der Juden im Fürstentum aus dem Jahre 1682.
/ Findhilfsmittel: Stichwortrepertorium, 1 Bd., Ende 18. Jahrhundert
/ Siehe auch: Rep. 21 Kurmärkische Städte, Ämter und Kreise, Nr. 203, 203 c und 204; Rep. 34 Kleve, Mark, Ravensberg und Niederlande; Rep. 104 Generalfiskalat; Generaldirektorium Minden-Ravensberg - Temporal Coverage
- 1808
- 1582
- Identifier
- QGJ.v2.C00000.I00028
- contains
- Umfang des Bestandes: 36 lfm
- Umfang der Juden betreffenden Akten: 42 Pakete, 1650-1807
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Part of Rep. 32 (M) Fürstentum Minden