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v2:: 5735:: II. HA (Abt. 23) Tit. XLIII Nr. 27
- QGJ #
- 5735
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5735 Tit. XLIII Nr. 27
Lieferung von 50.000 Mark Feinsilber an die
Kgl. Münze in Berlin zur Ausprägung von
Scheidemünzen
1798-1799
Enth. u. a.: Vertrag mit Salomon Moses Levys
Erben über die monatliche Lieferung von 5.000
Mark Feinsilber an die Berliner Münze, 20.
Sept. 1798.
(Abt. 24) Generalakzise- und Zolldepartement
Die Verwaltung der 1667 eingeführten Akzise oblag seit 1712 dem Generalkriegskommissariat, das
1723 im Generaldirektorium aufging.
Die Akzise, die als Verbrauchssteuer von allen
Waren erhoben wurde, entwickelte sich im Verlaufe des 18. Jahrhunderts neben den Domäneneinkünften zur Haupteinnahmequelle des Staates.
Die Einkünfte flössen in die Generalkriegskasse,
aus der der Unterhalt der Armee bestritten wurde. Nach 1723 wurden die Akzise- und Zollsachen von den vier Provinzialdepartements bearbeitet. Um die Akziseeinnahmen weiter zu erhöhen, nahm Friedrich II. eine Trennung der Akziseverwaltung von der allgemeinen Staatsverwaltung vor. Im Juni 1766 wurde die sogenannte
Regie („Administration generale des accises et
peages") mit eigenen Mittel- und Lokalinstanzen
eingerichtet. An der Spitze der Regie stand der
Franzose de Launey. Nach dem Tode Friedrichs II.
ist die Regie unter seinem Nachfolger 1787 aufgehoben worden. An ihre Stelle trat ein „Combiniertes Commercial- wie auch Accise- und Zolldepartement" innerhalb des Generaldirektoriums.
In diesem Departement wurden auch Fabrikensachen bearbeitet, die im Zusammenhang mit Akzise- und Zollsachen standen.
Die Juden haben durch ihren Binnen- und Außenhandel in erheblichem Maße zur Steigerung
der Akzise- und Zolleinnahmen beigetragen. Zusätzliche Einnahmen erwuchsen dem Staat durch
die Erteilung von Pässen an in- und ausländische
Juden, die diese für ihre Handelsgeschäfte benötigten.
Die Quellen betreffen den Binnen- und Außenhandel der Juden, die von ihnen zu zahlenden Abgaben und Zölle, darunter den Leibzoll, sowie
den Besuch der Messe in Frankfurt/O. durch jüdische Kaufleute und Händler. Zu erwähnen sind
ferner einige Unterlagen über die 1787 eingesetzte
Kommission zur Reform der rechtlichen Stellung
der Juden und die Vorbereitung des Emanzipationsedikts von 1812.
Die Überlieferung des Generalakzise- und Zolldepartements weist ebenfalls Lücken auf. Das gilt
besonders für die Zeit der Regie (1766-1787). Die
aus dieser Zeit vorhandenen Akten sind vorwiegend in französischer Sprache abgefaßt..
Umfang des Bestandes: 66 lfm, 1539-1820
Umfang der Juden
betreffenden Akten: 66 Bde., 1730-1820
Findhilfsmittel:
Findbuch, 1 Bd., 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Siehe auch: Generaldirektorium: Fabrikendepartement, Manufaktur- und Kommerzkollegium
A Generalia, Tit. XTV, Sekt. 3
Judensachen - Identifier
- QGJ.v2.E05735
- Temporal Coverage
- 1667
- 1712
- 1723
- 1766
- 1787
- 1798
- 1812
- Signature
- II. HA (Abt. 23) Tit. XLIII Nr. 27
- Header
- v2:: 5735:: II. HA (Abt. 23) Tit. XLIII Nr. 27
- page
- 593
- volume
- v2
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Levy, Salomon Moses
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