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v2:: 5492:: II. HA (Abt. 13) Materien. Judensachen. Cottbus, Driesen und Friedeberg Nr. 5
- QGJ #
- 5492
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-
5492 Materien. Judensachen. Cottbus, Driesen
und Friedeberg Nr. 5
Konzession für den Sohn des generalprivilegierten Hoffaktors Raphael Abraham Lichtenstaedt aus Groß Glogau, Mendel Abraham
Lichtenstaedt, zum Woll- und Tuchhandel in
Friedeberg/Neumark und zur Heirat der Tochter Zierel des dortigen Schutzjuden Samuel
Jacob
1795-1806
Enth. auch: Generalprivileg für Raphael Abraham Lichtenstaedt, 18. Dez. 1786 (Abschrift). Gesuch des Mendel Abraham Lichtenstaedt
um eine Konzession zum Erwerb eines Hauses
in Friedeberg, April - Sept. 1806.
(Abt. 14) Kurmark
Die Kurmark gehörte bei Errichtung des Generaldirektoriums mit dem Herzogtum Magdeburg und
dem Fürstentum Halberstadt zum 3. Departement,
seit September 1723 mit Magdeburg zum 2. Departement und seit 1769, ebenfalls mit dem Herzogtum Magdeburg, wieder zum 3. Departement. Von
1771 bis 1795 existierte ein besonderes Kurmärkisches Departement. Ab 1796 war die Kurmark
wieder mit Magdeburg und Halberstadt verbunden. Nach der Reorganisation der Departements
des Generaldirektoriums im Jahre 1798 wurde die
Kurmark zusammen mit der Neumark, Pommern
und Südpreußen verwaltet. Als Mittelbehörde fungierte die Kriegs- und Domänenkammer in Berlin.
Die Kurmark, zu der auch die Altmark gehörte,
war in der Zeit des Ancien Regime nach Ostpreußen, Schlesien und Westpreußen die flächenmäßig
größte preußische Provinz. Sie besaß vor 1772 neben dem Fürstentum Halberstadt die zahlenmäßig
stärkste und vermögendste Judenschaft. Angesichts der Stärke der jüdischen Gemeinde in Berlin
und der Anzahl der Gemeinden in den Städten der
Kurmark ist die Zahl der überlieferten Akten vergleichsweise gering, bedingt durch die im Jahre
1806 und nach Auflösung des Generaldirektoriums am Bestand durchgeführten starken Kassationen, die vor allem die Uberlieferung aus der ersten
Hälfte des 18. Jahrhunderts betrafen. Vernichtet
wurden u. a. Akten über die Erteilung von Schutz-
briefen und Heiratskonzessionen an Juden, die
Ansetzung der 1. und 2. Kinder und Judentabellen. In der Abt. Städte des Bestandes sind Akten
über Juden nur für die Städte Berlin, Frankfurt/
O., Potsdam, Prenzlau und Rathenow überliefert.
Die vorhandenen Quellen betreffen Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde in Berlin, die Bestätigung der Judenältesten, Schutzgelder und
andere Abgaben sowie die Anlage von Fabriken.
Hervorzuheben sind zwei Akten über die jüdische Freischule in Berlin (Nr. 5497, 5521) sowie
die Bandreihe „Reorganisation des Judenwesens
und Reduzierung der Zahl der jüdischen Familien
in Berlin und in den einzelnen Provinzen. Erarbeitung neuer Judenprivilegien und -reglements",
Bd. 1-5,1737-1806 (Nr. 5533).
Umfang des Bestandes: 138 lfm, (1414) 15381810
Anzahl der Juden
betreffenden Akten: 97 Bde., 1707-1806
Findhilfsmittel:
Findbücher, 4 Bde., Ende
19. Jahrhundert
Siehe auch: Rep. 21 Kurmärkische Städte, Ämter
und Kreise, Nrr. 201-215 z, Rep. 104 Generalfiskalat
Städtesachen,
Tit. CHI
Bauhilfsgelder - Identifier
- QGJ.v2.E05492
- Temporal Coverage
- 1414
- 15381
- 1723
- 1769
- 1771
- 1772
- 1786
- 1795
- 1796
- 1798
- 1806
- Signature
- II. HA (Abt. 13) Materien. Judensachen. Cottbus, Driesen und Friedeberg Nr. 5
- Header
- v2:: 5492:: II. HA (Abt. 13) Materien. Judensachen. Cottbus, Driesen und Friedeberg Nr. 5
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- 565
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- v2
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Friedeberg/Neumark
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Jacob, Samuel
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Lichtenstaedt, Mendel Abraham
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Neumark
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Zierel (Samuel Jacob)
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