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v6:: 289:: 1, 75 A Be 2, Nr. 58/1 (Ident.-Nr. 285)
- QGJ #
- 289
- Description
- Statistische Angaben zu unehelichen jüdischen Kindern in Berlin und deren religiöse Erziehung. - Tagesordnung der VI. Tagung Deutscher Berufsvormünder in Dresden vom 17.-19. Sept. 1911 (gedr.). - Dr. Othmar Spann: Die Berufsvormundschaft und ihre Bedeutung, Berlin 1910 (Ds.). - Zentralblatt für Vormundschaftswesen, Jugendgerichte und Fürsorgeerziehung, 2. Jg., Nr. 14 vom 25. Okt. 1910. - Berufsvormundschaft und persönliche Fürsorge, von Dr. Köhler, Leipzig, aus: Berliner Tageblatt v. 23. Dez. 1910, Morgenausgabe
- Identifier
- QGJ.v6.E000289
- Temporal Coverage
- 1910
- 1911
- Alternative Title
- 1. Jüdische Gemeinde zu Berlin * 1.5. Wohlfahrtswesen und Fürsorge (Armenkommission, Waisenkommission, Stiftungskommission, Fürsorgekommission; seit 1922 Wohlfahrtsamt bzw. Wohlfahrts- und Jugendamt) * 1.5.1. Allgemeines. Kommissionen. Wohlfahrtsamt
- Einrichtung einer Sammelvormundschaft der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (Berufsvormund Dr. Fritz Lamm) auf Antrag der Fürsorge- und Waisenkommission (74 Bl.)
- Signature
- 1, 75 A Be 2, Nr. 58/1 (Ident.-Nr. 285)
- Header
- v6:: 289:: 1, 75 A Be 2, Nr. 58/1 (Ident.-Nr. 285)
- volume
- v6
- Is Part Of
- 1, 75 A Be 2 Berlin
- has note
- Die Sammelvormundschaft der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wurde im Jahre 1913 eingerichtet. Sie war zuständig für die Vormundschaft bei Waisen und Halbwaisen (bei Wiederverheiratung der Mutter), für Pflegschaften, für Beistandschaft für Mütter bei der Erziehung der Kinder und für die persönliche Sorge für ausländische Kinder. Bei der Mehrzahl der betreuten Kinder handelte es sich um unehelich geborene Kinder. Nach 1933 wurden auch die Interessen von ins Ausland emigrierten Kindern durch sogenannte Vermögenspflegschaften vertreten Für die Sammelvormundschafts-Einzelfälle sind 132 Akten aus den Jahren 1913, 1925-1945 überliefert, die hier nicht einzeln aufgeführt werden. - Der zeitliche Schwerpunkt der Überlieferung liegt in den Jahren 1933-1945. - Nach dem Beginn der Deportationen aus Berlin im Oktober 1941 wurde auch die überwiegende Zahl der in Heimen oder bei Pflegeeltern lebenden Kinder deportiert, die Mehrzahl von ihnen überlebte nicht. - Für diese Akten bestehen Benutzungsbeschränkungen. - Zu diesen Akten s. Stefanie Schüler-Springorum: Elend und Furcht im Dritten Reich. Aus den Akten der Sammelvormundschaft der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 45 (1997), H. 7, S. 617-641
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Berlin
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Dresden
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Köhler, Dr. (Leipzig)
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Lamm, Fritz
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Person
Leipzig
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